Gleichstellungspolitik

Mittlerweile machen mehr Frauen als Männer das Abitur und sie haben die besseren Hochschulabschlüsse. Trotzdem erhalten Frauen 22 Prozent weniger Lohn als Männer – obwohl sie das Gleiche verdienen würden. Unser Ziel ist klar: Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit.

Der gesetzliche Mindestlohn sorgt schon mal dafür, dass mehr als 2 Millionen weibliche Beschäftigte mehr Geld haben. Denn gerade Frauen arbeiten häufig zu Niedriglöhnen. Das wirkt sich auch langfristig auf die Rentenansprüche aus.

Heutzutage wollen viele Frauen und Männer eine Partnerschaft auf Augenhöhe führen. 60 Prozent der Paare mit kleinen Kindern wollen sich Erziehungs- und Erwerbsarbeit teilen. Leider gelingt es aber nur 14 Prozent der Paare. Die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist daher Schwerpunkt unserer Familienpolitik. So haben wir durch eine flexiblere Elternzeit und das ElterngeldPlus bereits dafür gesorgt, dass mehr Zeit für Familie bleibt.

»Ob ein Mann, mir seinen Platz in der Straßenbahn anbietet, das ist mir egal, er soll mir einen Platz in seinem Aufsichtsrat anbieten«, sagte die erste Präsidentin des Verbandes deutscher Unternehmerinnen, Käte Ahlmann – und das im Jahr 1958. Der Weg in die obersten Führungsetagen ist Frauen heute jedoch immer noch häufig versperrt.

Wir arbeiten daher mit Hochdruck daran, dass Frauen ihre Qualifikationen auch in Führungspositionen einbringen können. Das SPD-geführte München hat hier bisher bereits viel erreicht, nicht zuletzt dank unserer Bürgermeisterin Christine Strobl.

Die Landeshauptstadt ist führend bei Frauen in Führungspositionen in der öffentlichen Verwaltung und der Beteiligung von Frauen am Erwerbsleben. München hat als erste Stadt in Bayern schon vor fast 30 Jahren eine Gleichstellungsstelle eingerichtet. Auch die Stadtratskommission zur Gleichstellung von Frauen leistet wertvolle Arbeit.